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WEMO-TEC ANTWORTET AUF VERSTÄRKTES UMWELTBEWUSSTSEIN MIT NEUN UMWELTFREUNDLICHEN GENIE® BÜHNEN

VERSTÄRKTES UMWELTBEWUSSTSEIN - MIT NEUN UMWELTFREUNDLICHEN GENIE® BÜHNEN

Seit Juli 2017 bieten wir unseren Kunden bundeslandübergreifend eine neue Maschinenkategorie umweltfreundlicher Arbeitsbühnen im Maschinenpark an. Der Bedarf für diese Bühnen wird nach unserer Einschätzung aufgrund gestiegenen Umweltbewusstseins bei Kunden und an Einsatzorten weiter zunehmen. Diese neue Strategie findet in der Lieferung von drei neuen 2-in-1 hybriden 20-Meter Genie® Z™‑60/37 FE Arbeitsbühnen – von der ERA zum Vermietprodukt des Jahres 2017 gewählt –, drei GS™-3369BE Bi-Energy Scherenarbeitsbühnen mit Arbeitshöhen von knapp 12 m und drei rein-elektrischen 12-Meter Z-33/18 Gelenkteleskoparbeitsbühnen ihre Umsetzung.

„Noch haben wir keine praktische Erfahrung mit der hybriden Z-60/37 FE Arbeitsbühne. Aber wir sehen, dass sich der Kundenbedarf verändert, zunehmend steht der Wunsch nach geringer Lärmbelästigung und Emission im Vordergrund der Mietentscheidung. Auch die Benutzer der Maschinen werden sensibler in Hinsicht auf Sicherheit und Gesundheit und üben entsprechenden Einfluss auf die Auswahl der Maschinen aus. Dabei darf es aber keine funktionalen Einschränkungen geben.“ so Nießner.

Eine Lösung bietet die fortschrittliche Antriebstechnologie der leistungsstarken hybriden Z‑60/37 FE Arbeitsbühne, die mit ihrem hocheffizienten Drehstrommotor die Leistung der neuesten Genie Allrad-Dieselmaschinen mit den Vorteilen der geräuscharmen, sauberen Effizienz eines Elektromodells verbindet. „Kunden fordern zunehmend vielseitige 2‑in‑1‑Geräte: da ist die Genie Z-60/37 FE als Start-Ziel-Gerät mit den Vorteilen einer starken Diesel-Geländemaschine mit Pendelachse und hoher Traktion für die frühe Bauphase, und dann im Elektrobetrieb mit geringer Emission für die späte Bauphase und Innenarbeiten genau die Lösung, die unsere Kunden benötigen,“ führt Joachim Nießner weiter aus. „Daher sind wir davon überzeugt, dass sich diese „umweltfreundlichen“ Genie Modelle durchsetzen werden, die wir als neue eigenständige Produktgruppe klassifiziert haben. Wir erwarten, dass der Anteil an diesen „grünen“ Geräten in unserem Maschinenpark in den nächsten fünf Jahren steigt.“

Warum? So wie in vielen europäischen Ländern ist dies ein stetiger gesellschaftlicher Prozess der Sensibilisierung gegenüber Umweltfaktoren. Umweltverschmutzung und Lärmbelästigung sind keine neuen Trends, sondern echte Probleme, die immer stärker ins Bewusstsein der Betroffenen gerückt sind. Zu den Konsequenzen gehören unter anderem Rauchverbote in öffentlichen Einrichtungen, Fahrverbote in Innenstadtbereichen und schließlich die Entwicklung von Hybrid- und reinen Elektro-Geräten.

 

„Dieser Sensibilisierungprozess wird von zwei Seiten initiiert: zum einen von den Projektbetroffenen und zum anderen von den Nutzern der Arbeitsbühnen. Betroffene im Umfeld der Baustellen wollen Lärm und Luftverschmutzung nicht mehr hinnehmen. Wird beispielsweise an der Fassade eines Bürogebäudes in der City gearbeitet, muss auf die dort wohnenden und arbeitenden Menschen Rücksicht genommen werden. Anwohner empfinden die Dieselabgase und die Geräuschbelastung als störend. Das Projektumfeld bringt so die Baufirmen dazu, umweltbewusster zu agieren. Somit müssen unsere Kunden – zum Teil große Bauunternehmen – reagieren und Maschinen mit geringen Emissionen und Lärm zum Schutz der Anwohner und Betroffenen einsetzen. Die Sensibilisierung ist in innerstädtischen Bereichen mit dichter Bebauung und starkem Verkehr besonders hoch. Vielleicht wird es in naher Zukunft ebenso emissionsfreie Baustellen wie heute Fahrverbote in Innenstadtbereiche geben. Wir sehen das auch im Gerüstbau, wo heute auf innerstädtischen Baustellen Nebengebäude mit schalldämmenden Wänden abgeschirmt werden, um die Lärmbelastung zu mindern.

Neben Einsätzen in Innenstädten oder Einkaufszentren wird die Z-60/37 FE auf großen Industrie-Baustellen im Industriebereich, beispielsweise bei der Erweiterung von Produktionsgebäuden, eingesetzt werden. Hier spielt das Thema Emission hinsichtlich Sicherheitsvorschriften und Arbeitsschutz eine große Rolle – Genie nimmt hier eine Vorreiterposition ein. Bei den ausgefeilten, strikten Vorgaben solcher Projekte werden emissionsfreie Hybrid und Bi-Energy Maschinen sehr stark nachgefragt sein. 

Die Arbeitssicherheit ist gerade im Umfeld großer Industrie-Bauvorhaben von enormer Bedeutung. Wenn schon im Treppenhaus vorgeschrieben ist, eine Hand am Geländer zu halten und der Transport von Kaffeebechern untersagt ist, kann man sich vorstellen wie die Vorschriften und Vorgaben für Baugeräte aussehen.“

Warum unsere Kunden die neue hybride Genie Z-60/37 FE schätzen werden, erklärt Joachim Nießner so: „Die Z-60/37 FE erfüllt zum einen den Wunsch unserer Kunden nach relativ leisen und emissionsfreien Geräten – zum anderen nach Vielseitigkeit und hoher Leistung einer 2-in-1 Maschine. Bei längeren Bauprojekten und kurzen, intensiven und zeitknappen Projekten mit Außen- und Inneneinsätzen ist kein Gerätewechsel von Diesel- auf Elektro mehr notwendig. Gerade am Anfang der Bauphase, wo noch keine Stromversorgung vorhanden ist, kommt diese Maschine bei normaler Belastung mindestens eine Woche mit einer Dieseltankfüllung völlig autark aus, dies ist sowohl bei kurzen als auch bei längeren Aufträgen vorteilhaft. Dabei ist sie absolut geländetauglich, und hat keine Einschränkungen die Funktionalität betreffend.“ Im Hybridmodus nutzt die Maschine ihren umweltfreundlichen, nach EU-Stufe IIIB zertifizierten Dieselgenerator, um die Batterieladung zu halten.

Hinsichtlich der Bi-Energy Scherenarbeitsbühne GS-3369BE erklärt er: „Der Dieselmotor kann – gemeinsam mit dem Generator – je nach Bedarf die Batterien laden oder den Antrieb übernehmen. Die elektrische Betriebsart ist ideal für emissionsfreies Arbeiten in Innenräumen. Im Bi-Energy-Betrieb schaltet das System den eingebauten Generator zu, um die Batterien aufzuladen. Darüber hinaus verfügt die Maschine über einen integrierten 220-Volt-Anschluss (2,1 kW), über den der eingebaute Generator Strom liefert. Mit dieser komfortabel erreichbaren Stromquelle können Elektrowerkzeuge auch an Baustellen betrieben werden, an denen keine Stromversorgung zu Verfügung steht.“

Als Einstiegsmodell in die Familie der Genie Gelenkteleskoparbeitsbühnen ist die elektrische Genie Z-33/18 eine einfach zu bedienende, leichte „2-in-1“-Maschine, die über genügend Leistung verfügt, um eine Vielzahl von Aufgaben bis zu 12 m Arbeitshöhe in Innen- und Außenbereichen bewältigen zu können. Das hocheffiziente Drehstrom-Antriebssystem des robusten und bedienerfreundlichen Modells benötigt weniger Energie und kommt länger mit einer einzigen Batterieladung aus. Neben den Vorteilen eines leisen, emissionsfreien und unkomplizierten Betriebs bewältigt die Genie Z-33/18 größere Entfernungen, muss weniger häufig aufgeladen werden und ist in der Wartung kostengünstiger als Maschinen mit Gleichstromantrieb.

Damit eröffnet uns das Model viele Möglichkeiten, Auslastung und Investitionsrendite zu steigern – Joachim Nießner erklärt dazu: „Die elektrische Genie Z‑33/18 mit einer Breite von 1,5 m ist eine hervorragende Ergänzung für den Mix unseres Gesamtfuhrparks. Ihre technischen Daten stimmen im Gesamtbild. Sie ist preislich attraktiv, sehr wettbewerbsfähig, enorm vielseitig, einfach zu bedienen und kann drinnen wie draußen einen vollen Arbeitstag lang mit einer einzigen Batterieladung betrieben werden. Dies führt zu einer hohen Auslastung und folglich guten Investitionsrendite.“ Er ergänzt: „Der geringe seitliche Überhang und der enge Wenderadius sind klare Vorteile, und mit dem niedrigen Gewicht und dem reduzierten Bodendruck eignet sie sich ideal für Einsätze auf empfindlichen Flächen und an Orten, wo Platz zu einem bestimmten Grad begrenzt ist, aber nicht den Einsatz der 1,19 m breiten Genie Z-30/20 N RJ verlangt. Somit ist die Z-33/18 ein perfektes Allround-Gerät, das definitiv Bestnoten verdient. Wir sehen großes Potenzial für die Genie Z-33/18 unter anderem in Industrieanlagen, bei der Gebäude- und Anlagenwartung und im Gewerbe- und Wohnungsbau.“

Dieselmaschinen werden ohne Frage in jeder Mietflotte weiterhin ihre Bedeutung haben, „es ist aber eher eine Frage des Bekanntheitsgrades", so Nießner. „Haben die Kunden erst einmal die Möglichkeit, diese ‚grünen‘ umweltfreundlichen Genie Maschinen ausprobiert, werden sie schnell von den Vorteilen überzeugt sein. Das wird sich rasch herumsprechen und wir sind überzeugt, dann wird nicht mehr zurückgeschaut.“


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