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Einsatz in Tschechien

Prüfung mit Hindernissen

Vom 14.07. - 22.07.2015 wurde die tschechische Hochstraßenbrücke von der WEMO-tec auf Schäden untersucht. Unser Brückenuntersichtgeräte-Fahrer Daniel Götz steht auf der 2.060 m langen Hochstraßenbrücke der Autobahn D1 in Tschechien. Südlich von Prag, rund 460 km von Eichenzell entfernt. Das längste tschechische Brückenbauwerk überspannt die beiden Flüsse Moldau sowie Berounka. Es führt direkt in das südliche Portal des Lochkov-Straßentunnels. Die Brücke soll im Auftrag der Straßen- und Autobahndirektion der Tschechischen Republik (Ředitelství silnic a dálnic ČR) vom Ingenieurbüro Mostni a silnicni s.r.o. aus Brünn (Brno) geprüft werden.

Götz schob den 18 Meter langen Arbeitssteg des MBI 180-1,7S in die Höhe – über die 4,85 m hohe Lärmschutzwand. Dann schwenkt der Steg unter die Autobahnbrücke. Zusätzlich werden die beiden Spezialfunktionen, Hebe- und Hubrahmen, des BU-Gerätes aufgebaut, um über die Schutzwand und dann weit genug unter die Brücke zu gelangen. Die besonderen Hindernisse bei dieser Prüfung waren die Lärmschutzwände und Straßenlampen. In Fahrtrichtung Brünn hatte der Brückenuntersichtgeräte-Fahrer mit Schutzwänden und Lampen, in Fahrtrichtung Pilsen (Plzeň) nur mit Lampen zu kämpfen. Allerdings alle 50-60 Meter und das auf einer Strecke von 2 Kilometern. Dadurch mussten die drei Brückenprüfer bei jeder Straßenlampe den Steg verlassen. Fahrer Götz fuhr den Steg ein und baute ihn komplett ab. Er steuerte das MBI wenige Meter weiter hinter die Lampe, um den Arbeitssteg erneut aufzubauen. Das Umsetzen nahm jedes Mal 15-20 Minuten in Anspruch..