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Einrüstung des VCI-Hochhauses in Frankfurt am Main

Einrüstung des VCI-Hochhauses in Frankfurt am Main

Einrüstung des VCI-Hochhauses in Frankfurt am Main erfordert sorgfältige Abstimmung zwischen unserem Bauleiter Rainer Greßenich und der Arbeitsvorbereitung.

Über ihnen der blaue Himmel, unter ihnen der pulsierende Verkehr der Stadt Frankfurt am Main. „Ich denke, wir werden das Interimsdach hier oben vormontieren müssen“, meint Rainer Greßenich zu seinem Kollegen Waldemar Schmidt. Sie stehen auf dem Dach des Frankfurter Verwaltungsgebäudes des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) – in 40 Metern Höhe.

Intensive Planung

Seit 16.06.2014 sind sie im Auftrag der Hagen GmbH & Co. KG aus Hanau mit der Einrüstung des Bauwerks für die bevorstehende Sanierung beschäftigt: Bauleiter Greßenich mit der Stammkolonne Waldemar Schmidt, Alexander Schönmeier und Niklas Lotz. „Das Projekt zählt sicherlich nicht zu unseren alltäglichen Einrüstungen“, betont Greßenich. Vor allem die Platzverhältnisse vor Ort bereiteten sowohl ihm als Detlef Nedela und Thomas Neuse aus der Arbeitsvorbereitung bereits in der Planungsphase Kopfschmerzen. Hauptgrund: die exponierte Lage des VCI-Hauses. Der Gebäudekomplex steht zentral in der Mainmetropole direkt an der Mainzer Landstraße/Ecke Karlstraße – umgeben von fliesendem Dauerverkehr. Zwischen Bauzaun und Straße praktisch nur eine Handbreit Platz. Ohne umfangreiche Planung sei an eine Umsetzung überhaupt nicht zu denken gewesen. Die Gerüst-Pläne mussten mit allen beteiligten Gewerken der Außen- und Innensanierung abgestimmt sowie mehrmals überarbeitet werden. Bereits durch einen von der WEMO-tec beauftragten Statiker berechnet, ist die Statik von einem Prüfstatiker des Bauherrn nochmals nachgeprüft und freigegeben worden. Und alles innerhalb von nur 4 Wochen ab Auftragserteilung bis Einrüstungsbeginn. Eine „sehr kurzfristige und intensive Planungsphase“ urteilt Greßenich. In der KW 38 soll das Standgerüst komplett gestellt und 3 Gebäudeseiten eingerüstet sein – bis zu 40 Meter hoch. Rund 6.000 m² Layher-Gerüst sind notwendig: jeweils zur Hälfte als Blitz- bzw. Allroundgerüst. 20 Gerüstlagen, 2 Treppentürme auf kompletter Höhe, ca. 100 m umfangreiche Gitterträger-Überbauungen, ca. 3.700 m² Netz, rund 40 m Passantenschutz sowie 1 GEDA 1500 Z/ZP Bauaufzug sind geplant, und gerade im Bau.

Vormontage in 40 Metern Höhe

Bleibt noch das notwendige Interimsdach. Ein Teil des VCI-Gebäudedaches muss instandgesetzt werden. Nur machbar mit zeitweiligem Schutzdach. „500 m² wird es nach Fertigstellung umfassen“, erklärt er, „also nicht gerade klein.“ Nur, wo soll es vormontiert werden? Vorgesehen ist die Montage im Innenhof des Bauwerks. Daran hat er jedoch Zweifel – aufgrund des Platzmangels. Greßenich favorisiert die segmentweise Vormontage auf dem Dach des Gebäudes. Bedeutet: Alle Einzelteile müssten mit einem Hochbau-Kran an Ort und Stelle geschafft sowie in 40 Metern Höhe zusammengebaut werden. Die beste Vorgehensweise werde sich im weiteren Verlauf der Baustelle aber noch ergeben. Interimsdächer sind immer etwas Besonderes, vor allem bei dieser Größe.


VCI
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