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Kochertalbrücke

Kochertalbrücke

Michael Glawe steuerte im Januar dieses Jahres das MBI 210-2/S auf der höchsten Talbrücke Deutschlands – die Kochertalbrücke.

„Wenn die Autos mit 90 oder 100 Sachen vorbeirauschen, muss man die Mütze hier schon mal festhalten“, ruft Michael Glawe. Seine Stimme kämpft gegen den ohrenbetäubenden Verkehrslärm auf der Kochertalbrücke bei Geislingen am Kocher an. Täglich nutzen rund 60.000 Fahrzeuge die Autobahnbrücke der A 6 zwischen Heilbronn und Nürnberg. Gerade hat er das BU-Gerät MBI 210-2/S für den heutigen Einsatz klar gemacht.

Vom 15.01. bis 29.01. dieses Jahres nutzte das Bauunternehmen Leonhard Weiss aus Ludwigsburg das Gerät zur Prüfung der Kochertalbrücke. Mit dabei: zwei Prüfingenieure des Regierungspräsidiums Stuttgart. "An diese Höhe musst du dich erst mal gewöhnen und vor allem höhentauglich sein“, meint Glawe. Vor allem auf der Kochertalbrücke: 185m Luft trennen ihn und die Inspekteure vom Grund. Damit ist sie die höchste Talbrücke Deutschlands Und ihre 178 m hohen Brückenpfeiler sind die höchsten aller Balkenbrücken weltweit.

Neben der Kontrolle von Schadstellen, suchten die Brückenprüfer den Unterbau der Brücke mit Hilfe eines Radargerätes nach den sog. Spanngliedern ab. Diese Stahleinlagen stabilisieren den Beton und sollen demnächst durch zusätzliche Eisen verstärkt werden. Durch das Radar wurden die Stellen für die notwendigen Bohrungen in der Betonkonstruktion festgelegt. „Wir werden also noch weitere Einsätze hier auf der Autobahnbrücke fahren“, vermutet Glawe.


Kochertalbrücke
Kochertalbrücke 2
Kochertalbrücke