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Vollsperrung auf der B62

Vollsperrung auf der B62

Für die Einrüstung einer Bandbrücke von K+S musste die Bundesstraße in Philippsthal ein Wochenende lang gesperrt werden.

Am 29. und 30. August ging auf der Bundesstraße 62 in der Region Philippsthal-Röhringshof (fast) nichts mehr. Grund dafür war die Einrüstung der bis zu 22 Meter hohen Bandbrücke des K+S-Verbundwerks Hattorf, die umfangreicher Instandhaltungsarbeiten bedurfte. Die besondere Herausforderung dabei: Das Gerüst musste so aufgebaut werden, dass die Bundesstraße nach Abschluss der Einrüstung wieder in beiden Richtungen befahren werden konnte. Eine Aufgabe, die das Team von WEMO-tec-Bauleiter Thomas Lange erfolgreich lösen konnte.

„Über die Bandbrücke wird Salz transportiert, und zwar von einer Seite der B62 auf die andere. Ein maroder Betonfußboden, Schäden an der Klinkerfassade und verrostete Stahlträger haben Wartungsarbeiten notwendig gemacht – und da kamen wir ins Spiel“, erzählt Lange. Um die unvermeidliche Verkehrsbehinderung auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, habe man entschieden, das Gerüst an einem Wochenende aufzubauen. „Die gesamten Arbeiten am und auf dem Gerüst sind von Beginn an völlig reibungslos verlaufen. Anfang November konnten wir bereits wieder abbauen – und dafür haben wir sogar nur einen Tag gebraucht“, so Thomas Lange. Verantwortlich für die gute Arbeit waren die Monteure Carsten Kluge, Christian König, Ulli Hammer, Marcel Hammer, Grzegorz Szecowka, Lukasz Babowicz, Miroslaw Swiatek, Andreas Meier, Marco Silva und Ricky Minke.

Nicht jeder Verkehrsteilnehmer konnte Schilder lesen

Die Vollsperrung der B62 wurde selbstverständlich schon in größerer Entfernung mit entsprechenden Verkehrsschildern kenntlich gemacht. Einige Fahrer hätten trotzdem versucht, irgendwie durchzukommen, sagt Lange. „Für mehrere Verkehrsteilnehmer war die Fahrt erst direkt vor unserem Gerüst zu Ende – die mussten dann eben umdrehen. Es gab allerdings ein paar Motorradfahrer, die ihre Reise durch den Fußgängertunnel fortgesetzt haben. Erlaubt war das natürlich nicht, aber das war nicht meine Baustelle“, erzählt der Bauleiter grinsend.

Rufbereitschaft für den Großkunden

Bauleiter Thomas Lange kümmert sich fast ausschließlich um die Belange der K+S AG. Er ist zur Stelle, wann immer das Unternehmen seine Dienste benötigt. Dazu gehört auch eine ständige Rufbereitschaft – Werktags wie am Wochenende, am Tag und in der Nacht. „Sobald bei K+S ein Problem auftritt, bei dem wir helfen können, meldet sich jemand bei uns. Dann muss es schnell gehen – wir haben maximal 90 Minuten, um zu reagieren. Ich trommele dann sofort mein Team zusammen, und los geht´s“, erzählt Lange. Er habe schon Wochen erlebt, in denen er bis zu fünf Mal zu K+S ausrücken musste. „Das gehört einfach dazu, wenn man einen Großkunden wie K+S betreut“.
 


K+S Hattorf