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SMK-Einsatz Burg Brandenstein

Unsere Außendienstmitarbeiterin Draga Kellner hat ihren ersten, richtig kniffligen Auftrag gemeinsam mit dem erfahrenen Ralf Blank gemeistert.

Funktioniert das wirklich? Reicht die Armlänge aus? Schafft der Kran das Gewicht bei der maximalen Seitenauslage? Es sind so einige Fragen, die Draga Kellner durch den Kopf schießen, während sie vor Ort mitfiebert.

Die neue Außendienstmitarbeiterin der Abteilung Arbeitsbühnen beobachtet Ralf Blank bei seiner Arbeit. Gerade steuert dieser den Kranarm des SMK 190.40 mit ruhiger Hand über das Dach eines Wirtschaftsgebäudes der Burg Brandenstein bei Schlüchtern-Elm. Am Lasthaken hängt eine rund 300 kg schwere Stahl-Treppenwange. Diese soll mithilfe des Spezialmontagekrans an der Außenfassade eines Wohnhauses der Burganlage montiert werden. Auftraggeber ist die Reulbach Metallbau GmbH aus Unterelsbach, die mit drei Monteuren vor Ort ist.

Beschränkte Platzverhältnisse

„Die erste Anfrage für diesen Auftrag erreichte mich 4 Wochen vor Montagetermin“, blickt Draga Kellner zurück. Danach folgte ein Gespräch mit Auftraggeber und zuständigem Architekten auf der Baustelle. Nach Besichtigung der örtlichen Gegebenheiten war klar: Das wird eine knifflige Angelegenheit. Die Platzverhältnisse auf dem Burg-Gelände waren sehr beschränkt. Vor dem Wohngebäude konnte keine Maschine platziert werden – der Untergrund war abschüssig. Die Durchgänge zu den einzelnen Burghöfen waren äußerst eng. Selbst die Zufahrt zur Burg entpuppte sich als problematisch. Eine einspurige, schmale Straße mit keinerlei Ausweichmöglichkeiten musste für den Geräte-Transport per Tieflader ausreichen. Mit welcher Maschine würde sich diese Aufgabe also lösen lassen? Aufgrund von Aufmaß und Einsatz-Skizze kam nur der Spezialmontagekran 190.40 in Frage. Auf der anderen Seite des Gebäudes positioniert, müsste es funktionieren. Die Treppe könnte mit dem Kran über das 4 Meter hohe Wirtschaftsgebäude bis zur Montagestelle gehoben werden. Allerdings nicht – wie von Reulbach angedacht – am Stück, sondern in Einzelteilen. „Wir mussten die maximale seitliche Reichweite von 13,70 m des SMK ausnutzen“, erklärt die 50-jährige Kellner, „da wäre die Komplett-Treppe zu schwer gewesen.“ Soweit der Plan. Jetzt musste das Ganze nur noch in der Praxis gelingen.


SMK Einsatz
SMK Einsatz 1
SMK Einsatz 3
SMK Einsatz
SMK Einsatz
SMK Einsatz 2