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Sicherheit geht vor!

Sicherheit geht vor!

Bei der alljährlichen Sicherheitsunterweisung im Hause WEMO-tec gab es konkrete Antworten auf wichtige Fragen

Wie schützt man sich vor einem Absturz beim Gerüstbau? Welche Schäden am Gerüstmaterial sind gefährlich, was ist bei der Verwendung von elektrischen Arbeitsmitteln zu beachten – und wie knüpft man eigentlich einen sogenannten Prusikknoten? Arbeitsschutz-Spezialist Dirk Gutermuth vom Sachverständigen- und Ingenieurbüro Farnung („sifar“) aus Eichenzell gab während der diesjährigen Sicherheitsunterweisung Antworten auf diese und viele andere Fragen.

Der regelmäßige Besuch einer sicherheitstechnischen Unterweisung ist Pflicht – so  auch für die Gerüstbauer der Abteilung 100 der WEMO-tec. Etwa 80 Kolleginnen und Kollegen lauschten am 26. November den Ausführungen von Dirk Gutermuth, der auch auf spezifische fachliche Fragen seines interessierten Publikums einging. So erklärte der Arbeitsschutz-Profi unter anderem, wann und wie ein Montagesicherungsgeländer eingesetzt werden sollte, wenn der Abstand zwischen Wand und Gerüst zu groß ist. Natürlich wurden auch wichtige Grundlagen wiederholt: Gutermuth hatte eine Persönliche Schutzausrüstung (PSA) dabei und demonstrierte den richtigen Umgang mit Auffanggurt, Verbindungsmittel und Bandfalldämpfer. Den Abschluss der knapp zweieinhalbstündigen Veranstaltung bildete ein kurzer schriftlicher Test, mit dem die teilnehmenden Gerüstbauer ihre Kenntnisse im Bereich Arbeitssicherheit nachweisen sollten.

„Am Ball bleiben“

„Natürlich erhalten alle Mitarbeiter unseres Hauses sofort bei Arbeitsantritt eine Erstunterweisung. Die regelmäßige Wiederholung der Sicherheitsschulung ist trotzdem wichtig – zum einen darf sich keine Routine einschleichen, und zum anderen ändern sich häufig gesetzliche und betriebliche Regelungen. Da muss man am Ball bleiben“, erklärt Sandra Muth, die die diesjährige Mitarbeiterschulung organisiert hat.

Übrigens: Der eingangs erwähnte „Prusikknoten“ ist ein Klemmknoten, der sich unter Belastung zuzieht und bei Entlastung wieder lockert. Im Gerüstbau dient er nach einem Sturz ins Seil der PSA (Persönliche Schutzausrüstung) als Aufstiegshilfe, um durch Entlastung des Körpers ein „Hängetrauma“ zu verhindern, das nach kurzer Zeit zu schweren Schäden oder sogar zum Tod führen kann.


Mitarbeiterschulung