Beratung & Kontakt


Sanierung Autobahnbrücke Uttrichshausen (17.04.2013)

Genau das Richtige für Langzeitsanierungen

Bilfinger Instandsetzung GmbH setzt Sanierungsgerät der WEMO-tec für Ausbesserungsarbeiten an der Autobahnbrücke der A 7 bei Uttrichshausen ein.

Sie ist schon ein wenig in die Jahre gekommen: Die im Jahr 1968 in Betrieb genommene Talbrücke der A 7 bei Uttrichshausen wird seit April 2009 durch die Bilfinger Instandsetzung GmbH in mehreren Bauabschnitten saniert. Zuerst wurden die Oberflächen der Fahrbahnen in beiden Richtungen abgefräst und erneuert. In 2012 folgte die Sanierung der Unterbauten in Fahrtrichtung Norden. „In diesem Jahr sollen von April bis Juni beschädigte Betonstellen an den Hohlkästen und Pfeilern der 880 m langen Brücke in Richtung Süden auf Vordermann gebracht werden“, macht Andreas Klüber deutlich. Und zwar mit Hilfe des Sanierungsgerätes  MBS 230-2,4/S der Eichenzeller WEMO-tec GmbH. Dieses spezielle Untersichtgerät eigne sich besonders für Langzeit-Brückensanierungen, meint der Technische Außendienstmitarbeiter der WEMO-tec. Mit dem 2,40 m breiten und 23 m langen Arbeitssteg der Maschine lassen sich unter der Autobahnbrücke praktisch alle Stellen erreichen – besonders durch die flexiblen Arbeitsgerüste auf dem Steg. Die Absenktiefe reicht bis zu 7,50 m unter das Bauwerk. Vor allem die hohe Traglast von maximal 800 kg ist vorteilhaft: Mehrere Bilfinger-Mitarbeiter können gleichzeitig ans Werk gehen. Und dabei schweres Gerät einsetzen. Der notwendige Stromanschluss für Elektrogeräte ist auch mit an Bord.

Das MBS benötigt oben auf der Brücke relativ wenig Platz. Nur der Standstreifen und ein Teil der rechten Fahrspur sind für den Betrieb notwendig. Bilfinger kann den Beton also während des laufenden Verkehrs ausbessern. „Außerdem ist der Steg schwenkbar. Die einzelnen Brückenpfeiler lassen sich bequem umfahren, ohne den Steg einklappen zu müssen“, sagt Vertriebsmann Klüber. Apropos Umfahren. Das Sanierungsgerät verfügt über einen hydraulischen Fahrantrieb. Es lässt sich also während der Arbeiten vom Kunden selbständig verfahren. Selbst bei einer Windgeschwindigkeit von bis zu 12 m pro Sekunde ist der sichere Einsatz des Untersichtgerätes möglich. „Der Steg bleibt sogar hier in 30 Metern Höhe absolut ruhig. So etwas wie eine schwankende Schifffahrt gibt es nicht“, lächelt Andreas Klüber.


Talbrücke Uttrichshausen_3