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Layher Weiterbildung

Sinnvoller Blick in die Praxis

Zweitägiges Layher-Seminar frischte Bekanntes auf und sorgte für neue Erkenntnisse in der Abteilung Gerüstbau.

„Hm, Recht hat er. Klingt logisch, was er sagt“, meint Thomas Neuse zu Manuel Fehl und Sangmin Hau. Die drei Mitarbeiter aus der Arbeitsvorbereitung sitzen im Schulungsraum der Wilhelm Layher GmbH & Co. KG in Güglingen-Eibensbach, südwestlich von Heilbronn. Sie hören den Erklärungen von Diplom-Ingenieur Martin Dölker zu. Der Seminarleiter und Diplom-Ingenieur Martin Dölker gibt Tipps für den Aufbau der Layher Gerüstsysteme Allround und Blitz.

Gemeinsam mit 3 Bauleitern, 1 Gerüstbauer, 3 Gerüstbauhelfern sowie 3 Gerüstbau-Auszubildenden haben die 3 Arbeitsvorbereiter/innen vom 11.11.-12.11.2014 an zwei Gerüstbau-Grundkursen des Gerüstherstellers Layher teilgenommen. Am ersten Tag ging es um theoretische Kenntnisse: bspw. Gerüst-Klassifizierungen, Betriebssicherheitsverordnung, Verwendungsanleitungen. Für welche Konstruktionen sind das Allround- bzw. das Blitzgerüst geeignet? Wie lässt sich ein Gerüst möglichst wirtschaftlich und gleichzeitig sicher aufbauen? Für jede Frage gab es die passende Antwort. „Die WEMO-tec hat mit den Layher-Systemen begonnen und ist auch dabei geblieben“, macht Neuse deutlich. „Mittlerweile besitzen wir rund 200.000 m² Gerüstmaterial von Layher.“ Zum Vergleich: Für die Einrüstung eines Standard-Einfamilienhauses benötige man ca. 300 m². „Also könnten wir theoretisch über 650 Einfamilienhäuser gleichzeitig einrüsten“, sagt er. Bei der Planung von Gerüst-Konstruktionen gebe es immer wieder mal knifflige Situationen, wie z. B. das Anecken von einzelnen Bauteilen beim Zusammenstellen. Deshalb besonders interessant für die Arbeitsvorbereitung: Welche neuen Gerüst-Bauteile hat Layher entwickelt? Mit welchen Teilen kann man noch flexibler und kostensparender konstruieren? 

Am zweiten Tag setzten die Kursteilnehmer ihr neues Wissen praktisch um. Aufgeteilt in zwei Gruppen, wurden Blitz- bzw. Allroundgerüste auf- und abgebaut. Sowohl für den erfahrenen Neuse als auch die beiden Neuen in der Arbeitsvorbereitung – Hau und Fehl – war der Blick in die Praxis sinnvoll. „Da konnten wir uns einen Überblick über aktuelle Probleme und passende Lösungen beim Aufbau verschaffen“, bestätigt Manuel Fehl.