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Flexible Objektbetreuung

Flexible Objektbetreuung

Die Gerüstbauer rund um Thomas Ferchland mussten auf die geänderten Bedingungen in der Frankfurter Messe flexibel sowie schnell reagieren.

Sie windet sich wie eine 1,5 km lange Schlange von einer Messehalle zur nächsten: die „Via Mobile“ der Frankfurter Messe. Das überdachte Besucherwegesystem verbindet mit seinen Rolltreppen und Laufbändern alle Veranstaltungsgebäude miteinander. „Und hat außerdem einen Anschluss zur messe-eigenen S-Bahn-Station beim Eingang Torhaus“, zeigt Thomas Ferchland auf dem Bauplan. Bisher gab es an dieser Stelle zwei Rolltreppen, welche die Besuchermassen am Eingang der Halle 8 abfingen. Nun soll hier eine zusätzliche dritte Rolltreppe die Via Mobile ergänzen. „Dafür musste aber erst mal eine der beiden vorhandenen Rolltreppen ausgebaut werden“, erklärt der Gerüst-Bauleiter, „um dann den Stützsockel für die dritte Treppe zu verbreitern.“ Ohne passendes Gerüst nicht machbar. Nach Klärung der Einzelheiten mit dem Auftraggeber Messe Frankfurt, zeichnete Thomas Neuse den Konstruktionsplan. Das Ergebnis: 3.850 m³ Raumgerüst und 1.700 m² Fassadengerüst des Layher Allroundsystems mussten gestellt werden. Obendrein bis zu einer Höhe von 20 Metern. Am 13.05.2013 startete die Kolonne mit der Gerüststellung. Rund 10 Arbeitstage investierten Dirk Wetter, Andreas Gausmann und Leonid Weit in den Bau der Konstruktion.

 

Ständige Flexibilität

Normalerweise sei ein Gerüst-Auftrag nach Stellung zunächst erledigt. Das Gerüst werde erst wieder beim Abbau angepackt, aber nicht im Fall der Via Mobile. Hier war ständige Flexibilität gefragt. Je nach Ausbaugewerk (Elektriker, Lüftungsbauer, Glas- und Fassadenbauer) musste die Konstruktion umgebaut bzw. erweitert werden. Mal kam ein extrem dicker Kabelbaum nach Abbruch einer Gipskarton-Verkleidung ans Tageslicht. „Bau mal ein Gerüst, damit der nicht abreißt“, hieß dann der Auftrag. An einer anderen Stelle zeigte sich ein riesiger Schacht, den niemand erwartete. Wieder war ein Gerüst notwendig. So viel Flexibilität erfordere das Hand-in-Hand-Arbeiten im Team. „Diese Abwechslung macht das Projekt auch für mich so reizvoll“, nickt  Ferchland.

Der Messe-Auftrag läuft lebhaft weiter. Spätestens bis zur letzten Woche vor Start der diesjährigen IAA am 12. September soll das Gerüst verschwunden sein. „Wir müssen die Baustelle als Letzte besenrein verlassen. Ich hoffe, die beteiligten Gewerke haben diesen Stichtag auch im Auge“, blickt Ferchland kritisch.


Via Mobile
Via Mobile_2
Via Mobile_3