Beratung & Kontakt


Ein unvergessliches Erlebnis auf den Färöer Inseln

Ein unvergessliches Erlebnis auf den Färöer Inseln

Christian Ledig machte sich im Mai dieses Jahres auf den Weg zu seinem nördlichsten Einsatz: die Färöer Inseln.

Genau das macht seine Arbeit für ihn als BU-Gerätefahrer so interessant: Christian Ledig befindet sich an einem Ort in Nordeuropa, wo er privat sehr wahrscheinlich niemals hinkommen würde. Mit dem Brückenuntersichtgerät MBI 110-1,2/S steht er auf der einzigen Brücke über den Atlantik – die Streymin Brücke. Sie führt über die natürliche Meerenge Sundini und verbindet die beiden Färöer Inseln Streymoy und Eysturoy miteinander. Die Färöer sind eine dänische Inselgruppe im Nordatlantik zwischen den Britischen Inseln, Norwegen und Island. Rund 2.100 km vom Depot Weißenfels entfernt.

Abenteuerliche Anreise

„Allein die Anreise bis hierher war schon ein kleines Abenteuer“, blickt er zurück. Am 15.05.2014 machte sich Christian Ledig im Auftrag der dänischen Firma Landsverk von Weißenfels aus auf den Weg Richtung Norden. Sein Ziel: der ca. 1.000 km entfernte, dänische Hafen Hirtshals. Dort checkte er mit seinem BU-Gerät auf einer Fähre der Smyril Line ein. Vor ihm lagen dann noch mal 575 Seemeilen (etwa 1.100 km) bis zu den Färöer Inseln. Im Grunde keine große Sache, wäre da nicht der starke Seegang des Nordatlantiks gewesen. 3-4 Meter hohe Wellen schüttelten ihn in seiner Kabine durch. Das Resultat: seekrank. „Mit Reisetabletten habe ich die 40-stündige Überfahrt in den Griff bekommen“, lächelt er. Am 18. Mai erreichte Christian Ledig dann die Färöer Inseln.

Zwei Brückenprüfer des dänischen Auftraggebers prüften zunächst 1,5 Tage lang die 220 m lange, im Jahr 1973 erbaute Streymin Brücke. „Landsverk hat in der Vergangenheit die Straßenbrücke in Zusammenarbeit mit einem dänischen Unternehmen geprüft“, erklärt Ledig, „welches die Brücke abschnittsweise eingerüstet hatte.“ Diese Prüfung habe dann drei Wochen gedauert – natürlich kein Vergleich zur wesentlich schnelleren Methode mit dem MBI 110 der WEMO-tec. Nach der Streymin Brücke nutzten die Inspekteure das BU-Gerät für die Prüfungen von zwei weiteren, kleineren Brücken auf den Färöern. Bis auf die extremen Wetterkapriolen habe es keine Komplikationen gegeben. „Am 19. Mai hatten wir Sonnenschein bei 25°, am darauffolgenden Dienstag 2-3° mit Schnee“, sagt er. Auch der starke Wind sei grenzwertig gewesen. Das BU-Gerät könne er bis zu einer Windstärke von 12 m pro Sekunde einsetzen.

Vom 15.05.-24.05.2014 dauerte sein Färöer-Einsatz – inkl. An- und Abreise. Trotz der strapazierenden Begleiterscheinungen betont Ledig: Diese Brückenprüfungen seien für ihn bisher die interessantesten und zugleich ein unvergessliches Erlebnis gewesen.


Färöer Inseln
Färöer Inseln
Färöer Inseln