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Ausbildung zur Örtlichen Eisenbahnbetriebsleiterin

Ausbildung zur Örtlichen Eisenbahnbetriebsleiterin

Seit dem 21. Juni trägt Haike Gerhardt den Titel „Örtlicher Eisenbahnbetriebsleiter“.

Vom 16.-21.06.2014 ließ sich Haike Gerhardt im Bildungszentrum Hannover des Verbands Deutscher Eisenbahnfachschulen (VDEF) zum Örtlichen Eisenbahnbetriebsleiter (ÖEBL) ausbilden. Umfang der Qualifizierung gemäß § 4 Abs. 2 der Eisenbahnbetriebsleiterverordnung: 60 Unterrichtsstunden á 45 Minuten. Jeden Tag von 9.00-18.00 Uhr. Jeden Tag mehrere neue Unterrichtsmodule. Jeden Tag musste sie mindestens eine Lernerfolgskontrolle schreiben, um weiter zu kommen.

Die Unterrichtsmaterialien füllen einen dicken DIN A4 Ordner: Eisenbahnrecht, allgemeines Recht, Betriebsanlagen-Instandhaltung, Zugfahrdienst, Rangierdienst, Bahnfahrzeug-Instandhaltung und vieles mehr. „Was in dieser einen Woche alles in meinen Kopf hinein musste, war schon Wahnsinn“, betont die 47-jährige Gerhardt. Zum Glück kannte sie den Großteil dieser Inhalte bereits aus ihrer täglichen Praxis in der Abteilung Brückenuntersichtgeräte.

Alles genau geregelt

Aber warum braucht die WEMO-tec eigentlich einen Örtlichen Eisenbahnbetriebsleiter? „Wenn wir mit unseren Road-Rail-Geräten Bahnbrücken prüfen, dann nutzen wir die Infrastruktur der öffentlichen Bahn“, erklärt die studierte Diplom-Volkswirtin, „und als solch ein Eisenbahn-Verkehrsunternehmen müssen wir laut Allgemeinem Eisenbahngesetz einen Eisenbahnbetriebsleiter (EBL) beschäftigen.“ Dieser EBL trage dann die volle Verantwortung für alle Einsätze auf dem Schienen-Netz. Und da der EBL der WEMO-tec ein extern Beauftragter aus Würzburg sei, müsse dieser wiederum einen EBL bestellen, der sich in den Einsatzgebieten der Road-Rail-Geräte vor Ort auskenne – eben der Örtliche Eisenbahnbetriebsleiter.


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