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Ausbildung Eisenbahnfahrzeugführer

WEMO-tec investiert in seine Mitarbeiter

Manpower für die Schiene - Vier Kollegen der Abteilung Brückenuntersichtgeräte dürfen seit dem 09. September 2012 die BU-Schienenfahrzeuge als Eisenbahnfahrzeugführer lenken.

Thorsten Grau, Heinz Manz, Günter Schenk sowie Robert Schlennert haben ihre Prüfungsbescheinigungen und ihre Führerscheine erhalten. Nun sind sie frisch ausgebildete Eisenbahnfahrzeugführer und dürfen die drei Road-Rail-Maschinen der WEMO-tec fahren. Mirko Jahn hat die Ausbildung seiner Kollegen geplant und koordiniert. „Das Jahr 2011 war für die Abteilung 200 sehr arbeitsintensiv. Von Montag bis Freitag waren unsere Fahrer auf der Straße unterwegs und prüften zusätzlich an Wochenenden Bahnbrücken“. Letztendlich sei diese Auslastung der Grund für die Ausbildung zusätzlicher Schienenfahrzeugführer gewesen. 

Die erste Hürde auf dem Weg zur Ausbildung – die bahnärztliche Gesundheitsprüfung – nahmen nur vier der ausgewählten Kollegen. Diese starteten dann im März 2012 mit der Schulung. „Begonnen haben wir mit drei Wochen theoretischem Unterricht hier in der WEMO-tec“, erinnert sich Thorsten Grau. Er denkt dabei an sein „Sitzfleisch“. Denn das wurde ziemlich strapaziert. Ein Tag in der Schule mache ihn mehr kaputt als 8 Stunden in der Werkstatt, lacht er. Grundlagen des Bahnbetriebs, Signalsysteme, Sperren von Gleisen, Vorbereitung von Rangierfahrten, Sicherheitseinrichtungen – und noch einiges mehr stand auf dem Ausbildungsplan. „Ich hätte nie gedacht, dass so viele Dinge beachtet werden müssen“, resümiert der 35-jährige Kfz-Mechaniker. Als er gefragt wurde, ob er Interesse an der Ausbildung habe, sei er sogar noch in der Probezeit gewesen. Was ihn besonders motivierte.

Nach der Theorie folgte dann endlich die Praxis: Alle vier Schulungsteilnehmer sammelten praktische Fachkenntnisse während drei kombinierten Tag-/Nachtschichten auf einem Schienengerät. „Es war aber gar nicht so einfach, für jeden eine Tagschicht zu organisieren. Ab April waren wir ja schon voll in der Hauptsaison“, macht Mirko Jahn deutlich. Folglich zog sich die praktische Ausbildung bis in den August 2012. Kurz vor Prüfungstermin im September machten die vier Kandidaten einen zusätzlichen dreitägigen Crashkurs mit Michael Schmidt. Nach der bestandenen Theorie folgte die praktische Prüfung mit dem „1200er“ auf der Eisenbahnstrecke zwischen Schlüchtern und Elm. 

Was Thorsten Grau an den Bahneinsätzen besonders reize? Die Arbeiten auf der Schiene seien abwechslungsreicher als auf der Straße. Allerdings werde auch wesentlich mehr vom Fahrer gefordert. Zudem könne er mit den Bahnkunden besser umgehen.


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